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Unsere Gottesdienste

Unsere Gottesdienste werden nicht nur von 150 bis 200 Menschen besucht, sondern sind auch der Mittelpunkt unseres Gemeindelebens. Unsere Gottesdienste verbinden traditionelle mit moderne Elementen. Dazu gehören:
  • Traditionelles: Orgelmusik, Choräle, Lesung und Gebet
  • Infoteil: Raum für persönliche Erfahrungen, auch für Erfahrungen mit Gott
  • Kinderlobpreis: Moderne Kinderlieder mit Bewegung für unsere Jüngsten
  • Kindergottesdienst: Für alle Kinder von 3 bis 13 Jahren parallel zum Gottesdienst
  • Erwachsenenlobpreis: Moderne Lieder mit unserer Band
  • Predigt: Die Bibel verständlich und konkret gemacht
  • Abendmahl: Jeden 1. Sonntag im Monat
  • Gebet für persönliche Anliegen: Auf Anfrage im Anschluss an den Gottesdienst
  • Besonderer Gottesdienst: Jeden letzten Sonntag im Monat gibt es einen Gottesdienst in moderner Form ohne Talar, Orgel und mit deutlich weniger Liturgie. Danach sind dann auch Büchertisch und Eine-Welt-Stand geöffnet.
  • Kirchenkaffee: Nach dem Gottesdienst ist Gelegenheit zum lockeren oder tiefen Gespräch bei einer Tasse Kaffee.

Das ist Ihnen noch zu unkonkret? Dann haben wir hier noch einen Bericht eines Gottesdienstbesuchers:


"In Deinem Haus bin ich gern"


Es ist Sonntagmorgen, 5 Minuten vor 10. Wir befinden uns in einem schönen hellen Kirchsaal. Während draußen noch die Glocken läuten, treffen wir auf lebhafte Betriebsamkeit. Erwachsene eilen hin und her, am Eingang werden nach einer persönlichen Begrüßung Liedermappen verteilt, Kinder laufen durch den Saal, in den Reihen wird sich lebhaft unterhalten. Wir haben den Eindruck, uns in den letzten Vorbereitungen zu einem großen Fest zu befinden. Einen Pastor im Talar suchen wir vergeblich. Die Band, bestehend aus Keyboard, Gitarren, Querflöte, Schlagzeug und Sängerin versucht Ruhe in den Saal zu bringen, was ihr tatsächlich nach ein paar Takten schon gelingt. "In deinem Haus bin ich gern, Vater" wird gesungen. Jetzt treffen auch die letzten Gottesdienstbesucher ein und langsam fühlen wir, dass wir uns in einem "ganz normalen?" Gottesdienst befinden. Mit ungefähr 170 Jugendlichen und Erwachsenen und 40 Kindern ist die Kirche gut gefüllt. Ein Mitglied des Kirchengemeinderates begrüßt mit freundlichen Worten die Gemeinde und vor allem diejenigen, die heute das erste Mal hier sind. Es wird erklärt, dass dieser Gottesdienst - wie immer an jedem letzten Sonntag im Monat - ein besonderer Gottesdienst ist. D.h., der Pastor - Jörn-Detlef Dau-Schmidt - erscheint nicht im Talar, die Orgel hat "frei" und es gibt keinen liturgische Teil. Nun wissen wir also schon etwas mehr.

Nach dem nächsten Lied folgt die Lesung, nach einem weiteren Lied hat der Teil "Informationen aus der Gemeinde für die Gemeinde" seinen Platz. Zwei Männer, zwei Frauen und ein Jugendlicher gehen nach vorne und wir hören, was in dieser Gemeinde gerade wichtig ist. Es wird zu einem Treffen für Alleinerziehende eingeladen, "Big Daddy", heute 14 Uhr, es gibt Kaffee und Kuchen, auch für die Kinder ist gesorgt. In 2 Wochen soll wieder eine Radtour gestartet werden, Treffen Sonntag 15.00 auf dem Parkplatz vor der Kirche, 40 km sind diesmal angedacht. Ein Konzert im benachbarten Norderstedt wird bekannt gegeben ("wirklich zu empfehlen") und nächsten Freitag findet wieder der Jugendgottesdienst "Light-Night" statt, auch das Thema wird genannt und die Bitte, vielleicht noch einen Kuchen oder Salat für das Büfett zu spenden. Ganz anders die letzte Information: hier berichtet eine Frau davon, dass Gott ganz konkret ein Gebet um körperliche Heilung erhört hat. Sie berichtet, von den Schmerzen, die sie hatte - und davon, dass sie jetzt wieder gesund ist. Mit Applaus unterstützt die Gemeinde den Dank an Gott.

Anschließend kommen die Kinder zum Kinderlobpreis nach vorne zum Altar. Je nach Temperament stürmen sie nach vorne, erheben sich zögernd oder kommen an Mamas oder Papas Hand dazu. Die Leiterin des Kinderlobpreises leitet das erste Lied mit ein paar Worten und Bewegungen ein, dann stimmt die Band das Lied an und die Kinder singen voller Begeisterung ("Das kenn ich!!!") Lieder, die von "Gottes großer Liebe" berichten und seiner Treue "Vom Anfang bis zum Ende". Dazu werden passende Bewegungen gemacht. Begleitet von einigen Mitarbeitern gehen die Kinder dann in ihre altersmäßig unterteilten Gruppen.

Darauf folgt der Erwachsenenlobpreis. Wir werden eingeladen, die Lieder betend mitzusingen, ganz wie wir möchten im Sitzen oder Stehen. Der Gesang ist voll und wir empfinden Gottes Nähe und seinen Frieden.

Eine Predigt, die Pastor Dau-Schmidt hält, Gebet, ein weiteres Lied und die Einladung noch zum Büchertisch, Eine-Weltstand und zum Klönen bei einer Tasse Tee oder Kaffee zu verweilen, schließen den Gottesdienst ab. "Einen schönen Sonntag noch, tschüß": Allerdings geht kaum einer nach Hause, denn jetzt ist Zeit miteinander zu reden, das eine oder andere Anliegen noch mit jemandem im Gebet vor Gott zu bringen, oder auch noch ausgiebig am Büchertisch zu schmökern oder köstliche Apfelchips zu erwerben. Mittagessen gibt es heute etwas später....

Der Gottesdienst am folgenden Sonntag sieht etwas anders aus: Pastor Dau-Schmidt trägt einen weißen Talar, die Orgel spielt Lieder aus dem Gesangbuch, die Liturgie wird gesungen und gesprochen und es wird das Abendmahl gefeiert. Der Lobpreisteil ist allerdings unverändert.

So in etwa kann ein Gottesdienst in der evangelisch lutherischen Landeskirche in Ellerau aussehen.